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Forschung trifft Praxis: Pfingstcamp zum Thema „Klimawandel – und jetzt?“

Datum: 12. - 14. Juni 2019
Ort: Ruhr-Uni Bochum, Raum IA 6/171
Übernachtung privat oder im Landesspracheninstitut
http://www.lsi-bochum.de/wohnen.html
Teilnahme und Verpflegung tagsüber sind kostenlos, Reise-/Übernachtungskosten müssen selbst getragen werden.

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Infoveranstaltung am 19.02.2019: Gemeinsam Grüne Inseln bauen

Datum: 19. Februar 2019, 18 – 19 Uhr
Ort: Wissenschaftsladen Bonn, Reuterstraße 157, 53113 Bonn
Um Anmeldung wird gebeten bei Andrea Böttcher, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. (0228) 20 161-0.

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RADIOlogie: Anpassung an den Klimawandel ist Thema im Campusradio Bonn

Die Redakteur/innen des Campusradio für Bonn haben den Klimawandel unter die Lupe genommen und dafür den WILA Bonn zum Projekt KlimNet befragt. Unbedingt hörenswert sind auch die anderen Interviewpartner. Der Radiobeitrag zeigt ein breites Spektrum von Veränderungen durch den Klimawandel, die wir jetzt schon spüren: Borkenkäferbefall im Wald, Wasseraufbereitung, Anpassung von Tieren und Pflanzen an den Klimawandel und einiges mehr.

Zum Radiobeitrag…

Aktionstag „Bonn wird Klima-Garten“ - nächste Schritte und Infos

Ein großes Dankeschön an die Teilnehmenden! Durch ihr Mitdenken, Diskutieren und tatkräftiges Anpacken ist der Aktionstag ein voller Erfolg geworden. Jetzt ist es entscheidend, dass die enstandenen Ideen in die Tat umgesetzt werden!

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WissensNacht Ruhr im Blue Square

Am 28. September 2018 präsentierte sich im Blue Square Bochum die Wissenschaft zum Anfassen. Dass Städte mit den sich ändernden Klimaverhältnissen zu kämpfen haben, haben viele von uns diesen Sommer selbst erlebt. Daher sollte am Projektstand diskutiert werden, wie man den Folgen des Klimawandels in Städten entgegenwirken kann. Neben einer anschaulichen Präsentation von Dr. Frank Thonfeld über die Auswirkungen der Bebauung auf das Stadtklima konnten Jung und Alt in einem Versuch testen, wie sich Oberflächen mit unterschiedlichen Versieglungsgraden bei Starkregen verhalten. Schon die jüngsten Teilnehmer erkannten, dass auf versiegelten Flächen das Wasser nicht versickern kann, weshalb Grünflächen und weniger versiegelte Flächen, wie zum Beispiel Kopfsteinpflaster, in einer Stadt nicht fehlen dürfen. Welchen Einfluss Grünflächen auf die Temperatur in einer Stadt haben wurde anhand von Satellitenbildern veranschaulicht. Es wurden Ideen gegen den Klimawandel ausgetauscht und über die Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert.

Aktionstag „Bonn wird Klima-Garten" am 6. Oktober 2018

Datum: 6. Oktober 2018 • 11:00 - 18:00 Uhr
Ort: Waldorfschule Tannenbusch
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0228 20161-12

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Die klimaangepasste Stadt – Veränderungspotenziale nutzen

Datum: 25.09.2018 • 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0228 20161-0 oder über NABU NRW

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Fernerkundungs-Symposium

Frau Dr. Nora Jennifer Schneevoigt (3. vL.) und Herr Dr. Andreas Rienow (5. vR.) nahmen vom 9. bis 12. Juli 2018 für das Projekt KlimNet am 38. EARSeL Symposium in Chania auf Kreta teil. Das jährlich stattfindende Symposium der European Association of Remote Sensing Laboratories (EARSeL) ist eine Leistungsschau der Möglichkeiten der modernen Fernerkundung. Es wurden insgesamt zwei Vorträge in zwei verschiedenen thematischen Sessions zu den Zielen und Ergebnissen des Projektes präsentiert:


S-01-URB: Urban Remote Sensing
From Land Use And Cover Change Towards Sustainable Climate Landscapes In North Rhine-Westphalia, Germany
Nora Jennifer Schneevoigt, University of Bonn

S-12-LULC2: Land Use/Land Cover II
Quantification and prediction of land consumption and its climate effects in the Metropolitan Area Rhineland based on multispectral satellite data and land-use modelling 1975-2030
Andreas Rienow, Ruhr-University Bochum

 

 

Rückblick Exkursion Unternehmensflächen

Unternehmen haben viele Möglichkeiten, etwas für das Mikroklima und die Artenvielfalt zu tun. Das zeigte sich eindrucksvoll bei der Exkursion rund um das RAL-Gebäude in Bonn Beuel. Mit dem im April 2017 eröffneten Bürokomplex sollen auch die Werte des „RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.“ vermittelt werden, wie Geschäftsführer Thomas Rossbach erläuterte: Die meisten Baustoffe tragen das RAL-Gütezeichen oder den Blauen Engel. Geheizt wird mit Erdwärme, außerdem gibt es in der Decke eine Betonkernaktivierung zur Temperaturregelung. Alle Dächer sind begrünt und dienen somit zur Isolierung und Speicherung von Regenwasser; einige tragen Photovoltaikanlagen.


Auf dem Außengelände kann man eine bunte Blütenpracht einheimischer Pflanzen bewundern, die Insekten und Vögeln genügend Nahrung bieten. Natürlich auch den Zwanzigtausend neuen „Mitarbeiterinnen“, die im eigenen Bienenstock fleißig Honig produzieren. Die Parkplätze haben einen Schotterrasenboden, so dass Regenwasser nicht im Abfluss landet. Stattdessen wird es vom gesamten Gelände in einer Zisterne gesammelt und zum Gießen der Pflanzen verwendet. Das puffert Starkregen und spart gleichzeitig einen großen Teil der sonst fälligen Abwassergebühren.

 

 

Rückblick Exkursion Innenstadt

Die vierte Exkursion konnte mit mehreren spannenden Stationen aufwarten: Dr. Frank Thonfeld vom Geographischen Institut der Uni Bonn hatte Satellitenbilder im Gepäck. Auf ihnen erkannte man sehr anschaulich, wie sich dichte Bebauung auf das Stadtklima auswirkt. Im Gegensatz zu den Feldern und Wäldern im Umland kühlt sich die Stadt in heißen Sommernächten kaum ab. Anke Valentin vom WILA präsentierte Entwürfe von Studierenden für den Gymnicher Hof. Sie experimentierten mit Dach- und Fassadenbegrünung, aber auch verschiedenen Gebäudehöhen und -farben, um das Mikroklima zu verbessern. Bei Miriam Brink gab es vor allem Grün in vielen Varianten zu sehen. Sie hat auf einer von der Stadt Bonn gepachteten Fläche die Urban Gardening-Initiative „Stadtfrüchtchen“ mit aufgebaut. Die Gartengemeinschaft baut Salate, Obst und Gemüse in Hochbeeten an, hat sich einen Bienenstock zugelegt und tut auch dem sozialen Klima gut, wie Miriam berichtete.

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